Verleihung des Europäischen Bürgerpreises

 

In einer feierlichen Zeremonie wurden am 09.November 2009 im Europäischen Haus am Pariser Platz in Berlin die deutschen Preisträger des Europäischen Bürgerpreises geehrt.

Insgesamt erhalten in diesem Jahr europaweit 37 Projekte aus 15 EU-Staaten den Europäischen Bürger-Preis. Die Feierstunde für die deutschen Preisträger am Tag des Mauerfall-Geburtstags in Berlin organisierte das deutsche Informationsbüro des Europäischen Parlaments.

Den Europäischen Bürger-Preis (Civi Europaeo Praemium) erhielten elf Projekte in Deutschland.

Zu den deutschen Preisträgern gehörte auch die Alexanderschule Vechta. Für die Schule nahm Schulleiter Franz-Josef Meyer den Preis (Europamedaille und Urkunde) durch den Präsidenten des Europäischen Parlamentes Jerzy Buzek in Empfang.

Der Präsident hielt eine kurze Eröffnungsrede und sagte u.a.:

„Die Mauer ist von Bürgern eingerissen worden, Bürger nahmen Hammer und Pickel in die Hand und zerstörten sie. Europa braucht das Engagement seiner Bürger
Mit großer Freude und bewegt von den beispielhaften Projekten für europäisches Bürgerengagement zeichne ich elf Einzelpersonen und Organisationen aus Deutschland aus, die sich in außergewöhnlicher Weise dafür einsetzen, dass Verständnis zwischen den Europäern zu fördern."

Die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlamentes, Dagmar Roth-Behrendt würdigte in ihrer Laudatio die einzelnen Projekte. Zur Auszeichnung der Alexanderschule machte sie folgende Ausführungen:

Franz-Josef Meyer ist Leiter der Alexanderschule Vechta, einer katholischen Grundschule im Stadtgebiet von Vechta, Niedersachsen. Gemäß ihrer Leitsätze erzieht die Schule zu tolerantem Umgang mit fremden Völkern und Kulturen und fühlt sich insbesondere dem europäischen Gedanken verpflichtet. In diesem Sinne pflegt die Schule seit zehn Jahren mit der Gróf Apponyi Schule in Ungarn eine intensive Schulpartnerschaft mit einem Austauschprogramm für die Schüler.

Durch den Kontakt mit den Gastfamilien erfahren die Kinder, wie eine ungarische bzw. deutsche Familie lebt. Sie erleben Traditionen, Sitten und Bräuche der anderen Kultur. Dies trägt nicht nur zur Völkerverständigung zwischen Ungarn und Deutschland bei, sondern fördert auch die Bereitschaft der Kinder, sich auf andere Kulturen einzulassen.
Als sichtbares Zeichen des Engagements für europäische Schulprojekte ist der Alexanderschule vom Niedersächsischen Kultusministerium der Titel "Europaschule" verliehen worden. Dieses Engagement der Schule ist in besonderem Maße von ihrem Schulleiter, Herrn Franz-Josef Meyer, initiiert und gefördert worden.

  Weitere Informationen zur Verleihung des Europäischen Bürgerpreises sind auf folgenden Seiten des Europaparlamentes zu finden:

 

http://www.europarl.de/view/de/Aktuell/pr-2009/Aktuell-2009-November/Aktuell-2009-November-5.html

 

Die folgenden Fotos erinnern an die Auszeichnung im Europäischen Haus in Berlin.

 

 

 

Im Foyer des Europäischen Hauses hatten die Preisträger Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen.
Das Foto zeigt Schulleiter Franz-Josef Meyer und Konrektorin Juliane Berding im Gespräch mit anderen Projektteilnehmern.


 

 

 

Jerzy Buzek, der Präsident des Europäischen Parlamentes begrüßt die Preisträger und würdigt das Engagement der ausgezeichneten Bürger und Institutionen.

 

 


 

 

Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes Dagmar Roth-Behrent hält die Laudatio für die ausgezeichneten Projekte.

 

 

 

 


 

Diese Europamedaille wird den Preisträgern überreicht. Dazu gehört auch eine entsprechende Urkunde.


 

 

 

Präsident und Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes überreichen dem Preisträger Franz-Josef Meyer, Alexanderschule Vechta, Europamedaille und Urkunde

 


 

 

 

Gruppenbild mit allen Preisträgern zusammen mit dem Präsidenten und der Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes.

 

 

 


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