Europäisches Bildungsprojekt "Comenius 1"

 

Comenius-Schulprojekt „Literarische Traditionen
in verschiedenen Ländern Europas“
in den Jahren 2000 - 2003

Die Alexanderschule hat drei Jahre lang an einem gemeinsamen europäischen Bildungsprojekt ("Comenius 1") mit Schulen in Ungarn und Frankreich teilgenommen. Der vorbereitende Besuch mit den teilnehmenden Schulen fand bereits 1999 in der Alexanderschule statt.

Im ersten Projektjahr wurde zum Thema "Märchen" gearbeitet und die verschiedenen Traditionen der beteiligten Partnerländer in das Projekt einbezogen. Die Alexanderschule feierte dazu ein Schulfest mit dem Schwerpunkt "Märchen". Bis Ende 2000 hatten alle Partnerschulen ihr erstes Projekt fertig gestellt und den Schulen beim Treffen in der französischen Partnerschule St. Louis de Montfort in Thouare sur Loire (in der Nähe von Nantes/Westfrankreich) präsentiert.

 

Treffen der Partnerschulen zur Präsentation der Ergebnisse


Foto der französischen Partnerschule

 

Der nächste Studienbesuch fand 2001 in Jászberény, Ungarn statt. Die Projektteilnehmer verständigten sich darauf, im zweiten Projektjahr 2001/2002 zum Thema "Sagen der verschiedenen europäischen Regionen" zu arbeiten.
Dabei hat die französische Projektschule sich mit Jules Verne und seinen phantastischen Geschichten befassen, die ungarische Partnerschule beschäftigte sich mit Legenden ihres Nationalhelden "Lehel" und die Alexanderschule befasste sich mit Sagen und Legenden aus Vechta und der näheren Umgebung.

Im dritten Projektjahr ging es um Legenden der verschiedenen Regionen.
Dazu forschte die ungarische Schule Heiligenlegenden, die in Jaszbereny und der der ganzen Region verehrt werden (z.B. der Hl. Wenzel). Dazu fand sie zahlreiches Material z.B. im Jasz-Museum.
Die französische Schule beschäftigte sich mit ihren Namenspatronen St. Therese und St. Louis und erkundete die Beziehungen dieser Heiligen zum Schulnamen.
Die Alexanderschule erarbeitete vielfältiges Material zu ihrem Namenspatron, dem Hl. Alexander. Die Ergebnisse der Arbeit wurden im Rahmen einer Ausstellung im Museum im Zeughaus in Vechta präsentiert. Die von den Schülern hergestellten Exponate wurden in Form einer „Translatio“ in das Museum gebracht. Anlässlich der feierlichen Eröffnung der Ausstellung fand das „Alexander-Musical“, vorgetragen von Kindern der Alexanderschule unter der Leitung von Rosi Schröder viel Beachtung.

Zum Abschluss des gemeinsamen Projektes trafen sich die beteiligten Schulen in Frankreich. Alle Teilnehmer waren überzeugt, mit ihrer gemeinsamen dreijährigen Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und dem Zusammenwachsen im vereinten Europa geleistet zu haben.

Durch die Projektarbeit haben die Schulen nicht nur viel über die Partnerschulen und ihre Region erfahren, sondern auch viel Neues über ihre eigene Schule und Region erfahren. Bestehende Freundschaften wurden gepflegt und neue initiiert.
Die Schulen möchten auch über das Comenius 1-Projekt hinaus ihre Kontakte pflegen.

Ein besonderes Erlebnis war im Oktober 2003 die Präsentation der Projektergebnisse im Europäischen Parlament in Brüssel. Durch Vermittlung des hiesigen Europaabgeordneten Hans-Peter Mayer konnte die Alexanderschule zusammen mit der Ludgerusschule Vechta und der Hauptschule Vechta ihre Comenius-Projekte im EU-Parlament eine Woche lang präsentieren.

Die Fotos zeigen Teilnehmer aus den beteiligten Partnerschulen bei den verschiedenen Treffen im Rahmen des Comenius 1 – Projektes sowie Bilder von der Präsentation des Projektes im Europäischen Parlament in Brüssel.


 


Comenius-Besprechung in der Partnerschule in Ungarn

 


Empfang beim Bürgermeister von Jászberény

 


Interview der Partnerschulen zum Projekt beim ungarischen Regional TV

 

 


 

   

 

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