Bericht und Fotos vom Ungarnbesuch Ende April 2008

Erlebnisreiche Tage verbrachten Schüler der 3. und 4. Klassen, einige Eltern und Lehrkräfte im Rahmen des regelmäßigen Schüleraustausches mit der Gròf Àppony-Schule in Jàszberèny.
Mit insgesamt 41 Teilnehmern war die Alexanderschule Ende April 2008 für sechs Tage zu Gast in ihrer Partnerschule. Fast alle Gäste waren wieder in Familien untergebracht, einige Erwachsene wohnten im Studentenwohnheim.
Die ungarischen Gastgeber hatten für die Besucher ein umfangreiches und sehr beeindruckendes Programm zusammengestellt.
Die folgenden Fotos mit den entsprechenden Hinweisen sollen einen kleinen Eindruck vom tollen Programm vermitteln.
Um ein Foto größer anzusehen, klickt einfach darauf.

Auch diesmal führte die Reise nach der Anfahrt zum Flughafen in Dortmund mit dem Flugzeug nach Budapest. Beim Einchecken am Flughafen waren die Erwachsenen den Schülern gern behilflich.

Zur Begrüßung in der Schule zeigten Kinder der Schule den deutschen Gästen typische ungarische Folkloretänze. Im Hintergund sieht man die „Partnerschaftswand“ mit Fotos von den Besuchen der ungarischen Schule in Vechta

Während die deutschen Schüler mit ihren Gastkindern am Unterricht teilnahmen, unternahmen die Erwachsenen einen Rundgang durch die Schule und besuchten einige Klassen.

In der Sporthalle traten dann gemischte deutsch-ungarische Gruppen in verschiedenen lustigen Sport-Spielen gegeneinander an.
  

Am Nachmittag stand ein Besuch im Jasz-Museum auf dem Programm. Danach formierten sich Gruppen im Hof des Museums zusammen mit Lenin für die Stadtrally. Dabei galt es an verschiedenen Stationen Fragen über Jàszberèny zu beantworten und bei Spielen Punkte zu sammeln.
  

Das Regionalfernsehen „triotv“ hatte Schulleiter Franz-Josef Meyer zu einem Live-Interview ins Studio eingeladen. Im Gespräch ging es um Erfahrungen im Rahmen der Schulpartnerschaft und die Bedeutung von Städtepartnerschaften für die deutsch-ungarischen Beziehungen. Zudem wurde über die Feierlichkeiten zum 10 jährigen Bestehen der Schulpartnerschaft zwischen der Alexanderschule und der Gròf Àponnyi-Schule gesprochen. Maria Cszillik war als Dolmetscherin beim Gespräch dabei.

Ein Empfang im Rathaus von J’aszberèny gehörte ebenfalls zum Besuchsprogramm. Der Stadtdirektor empfing die Gäste im Rathaussaal. Anschließend gab es ein Erinnerungsfoto im Hochzeitssaal des Rathauses.
 

Zur Erinnerung an den Besuch pflanzten die beiden Schulleiter mit tatkräftiger Unterstützung der Kinder einen „Zigarrenbaum“ auf dem Schulgelände

Ein Höhepunkt des Besuches war für die Kinder sicherlich der Besuch im Zoo. Dort konnten sie u.a. am Uhu-Programm teilnehmen, junge Papageien, die gerade geschlüpft waren, bewundern, und Wildschweine füttern.
  

Ebenso interessant war der Besuch eines Reiterhofes. Dort konnten die Kinder unter Anleitung reiten, Bogenschießen und mit der Pferdekutsche eine Tour durch die Wälder unternehmen.
  

Die Tagestour führte die Gruppe zum Donauknie nördlich von Budapest. Dort wurde die Gruppe nach einem anstrengenden Aufstieg zur Burg Visegràd mit einem herrlichen Ausblick über die Donau belohnt.

Die Fahrt auf der Sommerrodelbahn in der Nähe der Burg machte Kindern und Erwachsenen gleichermaßen viel Spaß.

Beim gemeinsamen Abend mit den Gastfamilien bedankten sich die deutschen Teilnehmer der Fahrt für die herzliche Aufnahme und die überwältigende Gastfreundschaft der ungarischen Familien. Dabei wurden zahlreiche Gastgeschenke ausgetauscht. Im Namen der Eltern bedankte sich Stefan Grüterich ausdrücklich für die Gastfreundschaft.
 

Hier wird demnächst ein Freundschaftsplatz im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Vechta und Jàszberèny gestaltet.

Am Familientag wurde für die Erwachsenen eine Fahrt nach Debrecen mit Besuch des Pusztadorfes Hortobàgy angeboten. Die Kinder verbrachten den Tag mit ihren Gasteltern. Das Foto zeigt die Erwachsenengruppe an der historischen Brücke von Hortobàgy.

Vor der Rückreise nach Deutschland war die Gruppe zu einer Führung durch das Parlament in Budapest eingeladen, erkundete die Stadt bei einer ausführlichen Rundfahrt und besuchte das „Wunderschloss“ – eine Einrichtung mit zahlreichen Möglichkeiten für kindgerechte wissenschaftliche Experimente.
 
 

 

 

Katholische Verlässliche Grundschule mit Ganztagsangebot