Unsere Partnerschule in Ungarn

Unsere Partnerschule in Ungarn

Seit 1998 bestehen freundschaftliche Beziehungen zur Gróf Apponyi Álbert Schule in Jászberény, Ungarn. Die ersten Kontakte entstanden beim Besuch des Schulleiters der Alexanderschule, Franz-Josef Meyer anlässlich eines Treffens in Jászberény im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Vechta und der ungarischen Stadt etwa 80 km östlich von Budapest.
In der Folgezeit gab es mehrere gegenseitige Besuche durch Kolleginnen und Kollegen der beiden Schulen.
Das erste gemeinsame Projekt zusammen mit einer französischen Schule begann 1999 mit der Beteiligung an einem europäischen Bildungsprojekt im Rahmen von „Comenius“. Im Herbst 1999 schlossen die Alexanderschule und die Gróf Apponyi Álbert Schule einen Partnerschaftsvertrag. Dieser beinhaltet eine dauerhafte Kooperation zwischen den beiden Schulen über das aktuelle Projekt hinaus.
Neben dem gegenseitigen Kennenlernen des Schulprogramms mit Informationsaustausch über Inhalte, Organisationsformen und Methoden des Unterrichts ist ein wichtiger Aspekt dieser Vereinbarung der gegenseitige Lehreraustausch im Rahmen von Studienbesuchen und ein Schüleraustausch auf der Ebene der Grundschulen.
Im Oktober 2000 besuchte erstmals eine Schülergruppe der ungarischen Partnerschule Vechta, der Gegenbesuch fand im Mai 2001 in Jászberény statt. Alle Teilnehmer des Austauschen waren privat in Gastfamilien untergerbacht. Die ersten Erfahrungen mit diesem Austausch mit Kindern im Grundschulalter war sehr positiv und wird seitdem in zweijährigem Abstand fortgesetzt.

Wer sich noch näher über unsere Partnerschule informieren möchte, kann auf der Homepage der Gróf Apponyi Álbert Schule nachschauen.


 

 

Schüler aus Jàszberèny zu Gast in der Alexanderschule

Ungarnbesuch 2014 002
Das Foto zeigt die Besuchergruppe im Hafen von Neuharlingersiel.

Für eine Woche waren kürzlich 29 Schüler, Lehrer und einige Eltern der Partnerschule Gròf Àpponyi aus Jaszbereny zu Besuch in der Alexanderschule in Vechta. Untergebracht wurden die Teilnehmer aus Ungarn in Gastfamilien.

Die Schule hatte für die Besucher ein umfangreiches Programm vorbereitet. Auf der Wunschliste der Gäste stand ganz oben ein Besuch des Klimahauses in Bremerhaven und eine Fahrt zur Nordseeküste mit Kutterfahrt.

Auch Ziele in der näheren Umgebung wie das Museumsdorf in Cloppenburg und das „Haus im Moor“ in Goldenstedt wurden besucht. Eine Erkundungstour durch Vechta mit Besuch des Museum im Zeughaus durfte ebenfalls nicht fehlen.

Es blieb aber noch genügend Zeit für gemeinsame Unternehmungen in den Familien und Teilnahme am Unterricht der Schule. Bestehende Freundschaften zwischen deutschen Gastgebern und ungarischen Gästen wurden vertieft, neue aufgebaut.

Seit 1999 führt die Alexanderschule regelmäßig Austauschfahrten mit der Partnerschule in Ungarn durch. So konnten in den vergangenen 15 Jahren viele Kontakte zwischen den Schulen und den Familien beider Städte geknüpft werden. Beim Abschiedsfest gab es ein großes Dankeschön für alle Gastfamilien und die Einladung für einen Gegenbesuch in Jàszberèny im Frühjahr 2015.


Besuch der ungarischen Gäste in Vechta

Zehnjähriges Partnerschaftsjubiläum

Ende September 2008 war eine Gruppe von Kolleginnen und Kollegen zusammen mit einigen Elternvertretern unserer ungarischen Partnerschule aus Jàszberèny zu Gast in Vechta.
Anlass des Treffens war das 10jährige Partnerschaftsjubiläum.
1998 ist der erste Kontakt zwischen der Alexanderschule Vechta und der Gròf Àpponyi Schule in Vechtas Partnerstadt Jàszberèny in Ungarn entstanden. Damals besuchte der Schulleiter der ungarischen Schule mit einigen Kolleginnen die Alexanderschule in Vechta. Diesem ersten Besuch folgten viele weitere.
Es wurde ein Partnerschaftsvertrag zwischen beiden Schulen geschlossen, in dem neben dem regelmäßigen Gedankenaustausch zwischen den Kollegien auch gemeinsame europäische Projekte und ein Schüleraustausch zwischen den Schulen vereinbart wurden. Inzwischen haben zahlreiche gegenseitige Besuche stattgefunden, sowohl im Rahmen von Treffen der beiden Lehrerkollegien als auch bei Schüleraustauschfahrten. Zudem nahmen beide Schulen insgesamt sechs Jahre gemeinsam an zwei europäischen Comenius-Projekten teil. Die freundschaftlichen Beziehungen wurden dadurch enger und herzlicher.
Nun feiern beide Schulen das 10jährige Partnerschaftsjubiläum.

In den folgenden „lebendigen“ Bildern soll dieser Besuch unserer ungarischen Gäste bei ihren deutschen Freunden und Familien vorgestellt werden.

Die Besuchergruppe wurde mit einem kleinen Steh-Imbiss am Flughafen in Bremen empfangen. Anschließend besuchten die Gäste das Flughafenmuseum und bestaunten die dort ausgestellten historischen Flugzeuge und das Weltraumlabor des Space-Shuttle. Danach stand die Stadtrundfahrt in Bremen auf dem Programm.
Natürlich durfte ein Erinnerungsfoto vor dem „Roland“ in Bremen nicht fehlen.

 

 Am nächsten Tag stattete die Besuchergruppe den einzelnen Klassen der Alexanderschule einen Besuch ab.
Die umfangreiche Ausstellung zur 10-jährigen Partnerschaft weckte viele Erinnerungen an vergangene Erlebnisse mit Freunden und in den Gastfamilien und sollte gemeinsame Veranstaltungen der letzten zehn Jahre dokumentieren.

 

Den Besuch des Einkaufszentrums in Vechta nutzen die ungarischen Gäste, um für die Daheimgebliebenen ein paar kleine „Mitbringsel“ zu kaufen.

 Die folgenden Bilder vermitteln einen Eindruck vom Besuch der Swin-Golf- Anlage beim Gut Vehr in Quakenbrück. Bei diesem „Golf für jedermann“ steht der Spaß im Mittelpunkt. Natürlich musste vor dem Swin-Golfen das Abschlagen und „Einputten“ unter fachmännischer Anleitung geübt werden. Der Schulleiter der Partnerschule, Kàrì Làszlò machte dabei eine gute Figur. Beim „Service-Point“ konnten Südoldenburger Spezialitäten und Bier einer regionalen Brauerei verköstigt werden.

   

 Höhepunkt des Besuches war sicherlich der Partnerschaftsabend mit über 130 Gästen. Viele ehemalige Gasteltern und Freunde der Partnerschaft waren zu diesem Abend gekommen. Schulleiter Franz-Josef Meyer konnte auch den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Vechta, Claus Darlinghaus, begrüßen. Neben einer von Andreas Heseding zusammengestellten Fotoshow aus 10 Jahren Partnerschaft hatte das Lehrerkollegium eigens für den Abend ein passendes Lied eingeübt. Kàrì Làszlò überreichte als Gastgeschenk wertvolles Porzellan, das die Kolleginnen der Alexanderschule gleich in Augenschein nahmen.
Schulleiter Franz-Josef Meyer eröffnete mit der Frau des Schulleiters aus Jàszberèny Àgnes Kàrine den Tanzabend. Anschließend gab es kein Halten mehr und alle Gäste tanzten gemeinsam mit ihren deutschen Freunden.
Besonderter Dank gilt den Jugendlichen, die an diesem Abend für Getränke sorgten. Sie gehörten zu der Schülergruppe, die damals den ersten Schüleraustausch in Jàszberèny durchführten.

 

 Am folgenden Tag stand eine Tagestour nach Münster auf dem Programm. Nach einer Stadtführung, die beim Schloss startete, hatten die ungarischen Gäste Gelegenheit, diese historische Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

 

Den Familientag nutzten viele, um mit ihren Gastfamilien das mittelalterliche Spektakel bei den „Burgmannentagen“ zu besuchen, das an diesem Wochenende auf dem Zitadellengelände in Vechta stattfand. Besonders angetan waren einige Besucher von der „Frau mit der Maus am Hut“ .

 

 Ein Empfang im Rathaus stand am nächsten Tag ebenfalls auf dem Besuchsprogramm. Dr. Frank Käthler begrüßte im Namen des Bürgermeisters die Gäste und bat zum Erinnerungsfoto.

 

 

Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt zur Nordseeküste und die Schifffahrt mit dem Kutter hinaus ins Wattenmeer. Unterwegs gab es viel zu bestaunen. Ein vorbeifahrender Kutter „reichte“ frisch gepulte Krabben herüber, die anschließend von den Gästen verzehrt werden konnten. Beim Schaufischfang kam allerlei Krabbeltier aus dem Netz zum Vorschein. Die Vorbeifahrt bei den Seehundbänken gab Gelegenheit zu vielen Schnappschüssen.
Ein Erinnerungsfoto nach der Kuttertour durfte nicht fehlen.

 

 

Beim Abschiedsabend bedankte sich Schulleiter Kàrì Làszlò für die herzliche Aufnahme in den Gastfamilien und das tolle Programm bei strahlendem Sonnenschein. Er lud alle Kolleginnen und Kollegen sowie die Gasteltern zum Jubiläumsbesuch in Jàszberèny im Mai 2009 ein.

 

 Bericht und Fotos vom Ungarnbesuch
Ende April 2008

Erlebnisreiche Tage verbrachten Schüler der 3. und 4. Klassen, einige Eltern und Lehrkräfte im Rahmen des regelmäßigen Schüleraustausches mit der Gròf Àppony-Schule in Jàszberèny.
Mit insgesamt 41 Teilnehmern war die Alexanderschule Ende April 2008 für sechs Tage zu Gast in ihrer Partnerschule. Fast alle Gäste waren wieder in Familien untergebracht, einige Erwachsene wohnten im Studentenwohnheim.
Die ungarischen Gastgeber hatten für die Besucher ein umfangreiches und sehr beeindruckendes Programm zusammengestellt.
Die folgenden Fotos mit den entsprechenden Hinweisen sollen einen kleinen Eindruck vom tollen Programm vermitteln.
Um ein Foto größer anzusehen, klickt einfach darauf.

 

 

 

Auch diesmal führte die Reise nach der Anfahrt zum Flughafen in Dortmund mit dem Flugzeug nach Budapest. Beim Einchecken am Flughafen waren die Erwachsenen den Schülern gern behilflich.

 

 

Zur Begrüßung in der Schule zeigten Kinder der Schule den deutschen Gästen typische ungarische Folkloretänze. Im Hintergrund sieht man die „Partnerschaftswand“ mit Fotos von den Besuchen der ungarischen Schule in Vechta

 

 

 

Während die deutschen Schüler mit ihren Gastkindern am Unterricht teilnahmen, unternahmen die Erwachsenen einen Rundgang durch die Schule und besuchten einige Klassen.

 

In der Sporthalle traten dann gemischte deutsch-ungarische Gruppen in verschiedenen lustigen Sport-Spielen gegeneinander an.
  
Am Nachmittag stand ein Besuch im Jasz-Museum auf dem Programm. Danach formierten sich Gruppen im Hof des Museums zusammen mit Lenin für die Stadtrally. Dabei galt es an verschiedenen Stationen Fragen über Jàszberèny zu beantworten und bei Spielen Punkte zu sammeln.
  

 Das Regionalfernsehen „triotv“ hatte Schulleiter Franz-Josef Meyer zu einem Live-Interview ins Studio eingeladen. Im Gespräch ging es um Erfahrungen im Rahmen der Schulpartnerschaft und die Bedeutung von Städtepartnerschaften für die deutsch-ungarischen Beziehungen. Zudem wurde über die Feierlichkeiten zum 10 jährigen Bestehen der Schulpartnerschaft zwischen der Alexanderschule und der Gròf Àponnyi-Schule gesprochen. Maria Cszillik war als Dolmetscherin beim Gespräch dabei.

Ein Empfang im Rathaus von J’aszberèny gehörte ebenfalls zum Besuchsprogramm. Der Stadtdirektor empfing die Gäste im Rathaussaal. Anschließend gab es ein Erinnerungsfoto im Hochzeitssaal des Rathauses.
 

 

 

 

Zur Erinnerung an den Besuch pflanzten die beiden Schulleiter mit tatkräftiger Unterstützung der Kinder einen „Zigarrenbaum“ auf dem Schulgelände

Ein Höhepunkt des Besuches war für die Kinder sicherlich der Besuch im Zoo. Dort konnten sie u.a. am Uhu-Programm teilnehmen, junge Papageien, die gerade geschlüpft waren, bewundern, und Wildschweine füttern.
  

Ebenso interessant war der Besuch eines Reiterhofes. Dort konnten die Kinder unter Anleitung reiten, Bogenschießen und mit der Pferdekutsche eine Tour durch die Wälder unternehmen.
  

Die Tagestour führte die Gruppe zum Donauknie nördlich von Budapest. Dort wurde die Gruppe nach einem anstrengenden Aufstieg zur Burg Visegràd mit einem herrlichen Ausblick über die Donau belohnt.

 

 

Die Fahrt auf der Sommerrodelbahn in der Nähe der Burg machte Kindern und Erwachsenen gleichermaßen viel Spaß.

Beim gemeinsamen Abend mit den Gastfamilien bedankten sich die deutschen Teilnehmer der Fahrt für die herzliche Aufnahme und die überwältigende Gastfreundschaft der ungarischen Familien. Dabei wurden zahlreiche Gastgeschenke ausgetauscht. Im Namen der Eltern bedankte sich Stefan Grüterich ausdrücklich für die Gastfreundschaft.
 

 

 

 

Hier wird demnächst ein Freundschaftsplatz im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Vechta und Jàszberèny gestaltet.

 

 

 

Am Familientag wurde für die Erwachsenen eine Fahrt nach Debrecen mit Besuch des Pusztadorfes Hortobàgy angeboten. Die Kinder verbrachten den Tag mit ihren Gasteltern. Das Foto zeigt die Erwachsenengruppe an der historischen Brücke von Hortobàgy.

Vor der Rückreise nach Deutschland war die Gruppe zu einer Führung durch das Parlament in Budapest eingeladen, erkundete die Stadt bei einer ausführlichen Rundfahrt und besuchte das „Wunderschloss“ – eine Einrichtung mit zahlreichen Möglichkeiten für kindgerechte wissenschaftliche Experimente.
 
 


  Allen Menschen Musik näher bringen
Grundschullehrerinnen der Alexanderschule Vechta
studieren in Vechtas Partnerstadt Jászberény Kodály-Methode

Viele neue Eindrücke und Erfahrungen haben Sarah Ewest und Ricarda Hedtfeld von einer zweiwöchigen musikalischen Entdeckungsreise aus Ungarn mit nach Hause genommen.

Die Grundschullehrerinnen der Vechtaer Alexanderschule haben in Vechtas Partnerstadt Jászberény die Kodály-Methode studiert. Alljährlich können zwei Vechtaer – Wissenschaftler, Musiklehrer oder Studenten – auf Einladung der Stadt Jászberény das weltweit bekannte musikpädagogische Konzept kennen lernen.

Die Kodály-Methode wird in ganz Ungarn im Musikunterricht angewandt. Sie ist nach dem ungarischen Musikpädagogen und Komponisten Zoltán Kodály (1882 bis 1967) benannt, der in Kecskemét in der Nähe von Jászberény geboren wurde und den Musikunterricht in Ungarn in den 40er Jahren revolutionierte. Kodálys Ziel bestand darin, jedem Menschen, nicht nur den Gebildeten, die Musik zugänglich zu machen. Die menschliche Stimme und ihr Gesang sei das Instrument aller. Und da die Stimme als Instrument allen am leichtesten zugänglich sei, könnten auf diese Weise Massen zur Musik geführt und kulturpolitische Veränderung bewirkt werden.

Immer an der Seite der beiden Vechtaer Lehrerinnen war in den zwei Wochen Andreas Bernhard, Vorsitzender des Freundeskreises Vechta und Musiklehrer an der Musikschule in Jászberény. Er erläuterte den deutschen Lehrerinnen die Unterrichtsmethoden Kodálys und besuchte mit Sarah Ewest und Ricarda Hedtfeld verschiedene ungarische Schulen, um die Anwendung der Methode hautnah im Unterricht zu erleben.

„Eigentlich ist Kodály mehr eine Philosophie als eine Methode“, resümierte Sarah Ewest. Einige Elemente könnten auch für den deutschen Unterricht übernommen werden. Nicht möglich sei dagegen, das gesamte Kodály-Konzept im schulischen Musikunterricht umzusetzen, weil es sehr umfangreich ist und vom Kindergartenalter bis in die 8. Klasse reicht. Rückblickend betrachten beide Lehrerinnen ihre Reise, die auch durch die Stadt gefördert wurde, als einen großen Erfahrungsgewinn.


Das Foto zeigt Ricarda Hedtfeld und Sarah Ewest vor dem Kodàly-Institut

Hier geht es zu den älteren Berichten:

Bericht und Fotos vom Besuch der ungarischen Partnerschule in Vechta
(April 2007)

Bericht und Fotos vom Ungarnbesuch (20.04.06 – 25.04.06)

Bericht über den Besuch in der Partnerschule in Jászberény
im Oktober 2005

Besuch der Gróf Apponyi Schule in Vechta im April 2005

Ungarnfahrt im Oktober 2004

Katholische Verlässliche Grundschule mit Ganztagsangebot