Europaschule

Zertifizierung als Europaschule
Gymnasium Antonianum und Alexanderschule Vechta sind dabei

 Verleihung des Titels "Europaschule" in Lüneburg

Verleihung des Titels „Europaschule“ in Lüneburg

Das Gymnasium Antonianum und die Alexanderschule in Vechta gehören zu den 106 Schulen in Niedersachsen, die in Lüneburg als „Europaschule Niedersachsen“ zertifiziert wurden.

Die Übergabe der Urkunden zum Führen des Titels erfolgte am 14. Juli  in einer Feierstunde in der BBS Lüneburg durch den Präsidenten der Landesschulbehörde Ulrich Dempwolf. Jede Schule erhielt außerdem ein Europa-Schild und eine Europaflagge.

Die Europaschulen haben das Ziel, Kenntnisse über Europa und europäische Institutionen zu fördern, die aktive Teilnahme an der Unionsbürgerschaft sowie die Mehrsprachigkeit zu stärken und die Entwicklung interkultureller Kompetenzen zu unterstützen. Alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Niedersachsen mit einem europäischen und interkulturellen Profil konnten einen Antrag auf Zertifizierung als „Europaschule“ stellen. Anhand eines „Scoring-Modells“ wurden die Aktivitäten auf dem Gebiet der Europabildung überprüft.

Die Alexanderschule in Vechta wurde besonders geehrt, weil sie zu den vier besten Europaschulen in Niedersachsen zählt. Sie konnte im Rahmen der Feierstunde ihr Europaprofil vor ca. 250 Teilnehmern ausführlich präsentieren.


Verleihung des Europäischen Bürgerpreises 

In einer feierlichen Zeremonie wurden am 09.November 2009 im Europäischen Haus am Pariser Platz in Berlin die deutschen Preisträger des Europäischen Bürgerpreises geehrt.

Insgesamt erhalten in diesem Jahr europaweit 37 Projekte aus 15 EU-Staaten den Europäischen Bürger-Preis. Die Feierstunde für die deutschen Preisträger am Tag des Mauerfall-Geburtstags in Berlin organisierte das deutsche Informationsbüro des Europäischen Parlaments.

Den Europäischen Bürger-Preis (Civi Europaeo Praemium) erhielten elf Projekte in Deutschland.

Zu den deutschen Preisträgern gehörte auch die Alexanderschule Vechta. Für die Schule nahm Schulleiter Franz-Josef Meyer den Preis (Europamedaille und Urkunde) durch den Präsidenten des Europäischen Parlamentes Jerzy Buzek in Empfang.

Der Präsident hielt eine kurze Eröffnungsrede und sagte u.a.:

„Die Mauer ist von Bürgern eingerissen worden, Bürger nahmen Hammer und Pickel in die Hand und zerstörten sie. Europa braucht das Engagement seiner Bürger…
Mit großer Freude und bewegt von den beispielhaften Projekten für europäisches Bürgerengagement zeichne ich elf Einzelpersonen und Organisationen aus Deutschland aus, die sich in außergewöhnlicher Weise dafür einsetzen, dass Verständnis zwischen den Europäern zu fördern.“

Die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlamentes, Dagmar Roth-Behrendt würdigte in ihrer Laudatio die einzelnen Projekte. Zur Auszeichnung der Alexanderschule machte sie folgende Ausführungen:

Franz-Josef Meyer ist Leiter der Alexanderschule Vechta, einer katholischen Grundschule im Stadtgebiet von Vechta, Niedersachsen. Gemäß ihrer Leitsätze erzieht die Schule zu tolerantem Umgang mit fremden Völkern und Kulturen und fühlt sich insbesondere dem europäischen Gedanken verpflichtet. In diesem Sinne pflegt die Schule seit zehn Jahren mit der Gróf Apponyi Schule in Ungarn eine intensive Schulpartnerschaft mit einem Austauschprogramm für die Schüler.

Durch den Kontakt mit den Gastfamilien erfahren die Kinder, wie eine ungarische bzw. deutsche Familie lebt. Sie erleben Traditionen, Sitten und Bräuche der anderen Kultur. Dies trägt nicht nur zur Völkerverständigung zwischen Ungarn und Deutschland bei, sondern fördert auch die Bereitschaft der Kinder, sich auf andere Kulturen einzulassen.
Als sichtbares Zeichen des Engagements für europäische Schulprojekte ist der Alexanderschule vom Niedersächsischen Kultusministerium der Titel „Europaschule“ verliehen worden. Dieses Engagement der Schule ist in besonderem Maße von ihrem Schulleiter, Herrn Franz-Josef Meyer, initiiert und gefördert worden.

Weitere Informationen zur Verleihung des Europäischen Bürgerpreises sind auf folgenden Seiten des Europaparlamentes zu finden: 

http://www.europarl.de/view/de/Aktuell/pr-2009/Aktuell-2009-November/Aktuell-2009-November-5.html

Die folgenden Fotos erinnern an die Auszeichnung im Europäischen Haus in Berlin.

 

 

 

 

 

 

Im Foyer des Europäischen Hauses hatten die Preisträger Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen. Das Foto zeigt Schulleiter Franz-Josef Meyer und Konrektorin Juliane Berding im Gespräch mit anderen Projektteilnehmern.

 

 

 

 

Jerzy Buzek, der Präsident des Europäischen Parlamentes begrüßt die Preisträger und würdigt das Engagement der ausgezeichneten Bürger und Institutionen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes Dagmar Roth-Behrent hält die Laudatio für die ausgezeichneten Projekte.

 

 

 

 

Diese Europamedaille wird den Preisträgern überreicht. Dazu gehört auch eine entsprechende Urkunde.

Präsident und Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes überreichen dem Preisträger Franz-Josef Meyer, Alexanderschule Vechta, Europamedaille und Urkunde

Gruppenbild mit allen Preisträgern zusammen mit dem Präsidenten und der Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes.


Alexanderschule wird „Europaschule“

In einer Feierstunde am 29.09.08 wurde der Alexanderschule Vechta durch das Kultusministerium in Hannover in „Anerkennung der besonderen schulischen Förderung des Europagedankens“ die Berechtigung verliehen die Bezeichnung „Europaschule“ zu führen.
In Anwesenheit einer Besuchergruppe aus der Partnerschule in Ungarn, die an diesem Wochenende die 10jährige Schulpartnerschaft feierten, und zahlreicher Ehrengäste wie dem Europaabgeordneten Prof. Dr. Hans-Peter Mayer und dem Landesvorsitzenden der Europaunion Wolfgang Zapfe hatte die Schule eine bewegende Veranstaltung vorbereitet.
Die folgenden Bilder der Feierstunde (Fotos: Andreas Heseding) sollen davon einen kleinen Eindruck vermitteln:

 

Zu Beginn der Feierstunde begrüßte Schulleiter Franz-Josef Meyer die Gäste, Dolmetscherin Maria Csillik übersetzte die Ansprachen für die ungarischen Gäste.

Der Tisch mit den Ehrengästen (von links):

Manfred Jürgens (Schulamt der Stadt Vechta), Wolfgang Zapfe (Landesvorsitzender der Europaunion), Claus Darlinghaus (Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Vechta), Hans-Peter Meerpohl (Gruppensprecher der SPD im Stadtrat Vechta), Prof. Dr. Hans-Peter Mayer (Europaabgeordneter), Friedrich Marschall (Regierungsschuldirektor der Landesschulbehörde Osnabrück), Juliane Berding (Konrektorin der Alexanderschule Vechta) 

Die Bläsergruppe der Klassen 4 der Alexanderschule Vechta (Leitung: Juri Ort) begleitete den Festakt mit musikalischen Beiträgen.

Der Chor der Schule gruppierte sich in den ungarischen Nationalfarben (rot-weiß-grün) und sang unter der Leitung und musikalischen Begleitung von Sarah Ewest, Ricarda Hedtfeld und Heike Hartwig das Lied vom „kleinen Europäer“.

 Der Europaabgeordnete Prof. Dr. Hans-Peter Mayer wies in seinem Grußwort auf die große Bedeutung europäischer Schulkontakte auch schon im Grundschulalter hin und gratulierte der Schule zur Anerkennung als Europaschule.Zudem lud er die Schule ins Europaparlament nach Brüssel ein, um dort wie bereits im Jahre 2003 bei geeigneten europäischen Projekten sich mit einer Ausstellung zu präsentieren.

 

Schüler der Klassen 1-4 trugen unter den Klängen der Nationalhymnen eine besondere Europaflagge, die mit den Nationalflaggen von Ungarn und Deutschland als Symbol für die Schulpartnerschaft kombiniert wurde, und präsentierten sie den Anwesenden. Anschließend wurde diese Flagge auf dem Schulgelände gehisst. Die Bläserklasse spielte dazu die Europahymne „Ode an die Freude“.

Der Landesvorsitzende der Europaunion Wolfgang Zapfe gratulierte der Alexanderschule zur Auszeichnung „Europaschule“ und erläuterte die Aufgaben und Ziele der Europaschulen. Er wies auf das „Netzwerk Europaschulen“ hin und lud die Alexanderschule zur Mitarbeit ein. Als sichtbares Zeichen der Anerkennung präsentierte die Schule ein Emblem mit der Europaflagge und der Aufschrift „Europaschule“, das am Schulgebäude angebracht werden soll.

 Mit dem Dank an alle Beteiligten durch Schulleiter Meyer, dem von Prof. Hans-Peter Mayer eine „Europamütze“ überreicht wurde, und einer „fetzigen“ Darbietung der Bläserklasse endete die Feierstunde im europäisch geschmückten Forum der Schule.

 

Katholische Verlässliche Grundschule mit Ganztagsangebot